Gewonnen – mit vorsichtigem Blick nach vorn

Die wU18 im 3. Spiel binnen einer Woche mit klarem Sieg

Endlich wieder spielen war die Devise für die wU18 von Trainer Günter Krivec: binnen einer Woche gab es nach einer riesenlangen Pause nun das 3. Spiel: nach dem mühsamen 2:2 in Schwelm und der deutlichen Niederlage im vereinsinternen Duell gegen die D1 (Landesliga!) von Trainer Markus Pukownik gab es nun am Freitag das Rückspiel gegen die Mädchen von der TG „Rote Erde“ Schwelm – mit einem sehr erfreulichen Ergebnis.

Dabei musste Trainer Günter Krivec im Rückspiel gleich auf drei Spielerinnen verzichten: Edda Meiler und Marie Klindt fehlten kurzfristig und Mira Pehmöller darf erst nächste Woche wieder trainieren. Somit keine Wechseloption für die Mitte, nur eine Option für die AA Position ... die dann genutzt werden konnte, wenn im Zuspielbereich von 4-2 auf 5-1 umgestellt wurde.

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Annahme oft mit dem Vierer-Riegel

So startete Trainer Krivec zunächst ohne Sophie Schubert, dafür mit Evelyn Tissen und Laura Woeste im Zuspiel, mit Maya Lenzen und Carla Kersken auf der Außenposition und mit Paula Tuschhoff und Finja Kösters  in der Mitte.

Mühsamer Start

Im ersten Durchgang die Gäste gleich mit Aufschlagdruck und 0-3 Rückstand für die Gastgeberinnen. Maya Lenzen serviert zweimal mit negativen Folgen für die Schwelmer Annahme, Carla Kersken kann zum 3-3 egalisieren.  Dann aber wieder bei 3-6 drei Punkte Rückstand, gefolgt von Einständen bei 7, 8 und 10. Ein Netzroller-Aufschlag von Paula Tuschhoff bringt die erste Führung bei 11-10. Tuschhoff serviert weiter hart (bis 15-10!), Schwelm mit Schwächen im Aufbau und im Abschluss. Der MSC geht mit 19-13 in Führung, zwei Angriffe von Tuschhoff durch die Mitte bringen die Punkte 20 und 22. Noch ein Ass von Evelyn Tissen (Punkt 23) und den letzten Ball schlägt Schwelm ins Aus.

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Finja Kösters auch in der Abwehr beschäftigt ...

Verlängerung

Im 2. Satz eine 2-0 Führung, danach ruckzuck 2-3 Rückstand und Auszeit von Trainer Krivec. Moers nun mit deutlichen Annahmeproblemen. Ein Wechsel von kurzen und langen Aufschlägen von Schwelm schafft Probleme: nach zwei langen Aufschlägen folgen drei kurze, der MSC fällt 3-9 zurück. Zwischendurch nur ein Angriffshammer von Finja Kösters – aber zunächst nur „Kosmetik“. Mit 5-10 und 9-12 etwas aufgeholt, dann aber  Tuschhoff weiter mit sicheren Aufschlägen und der Egalisierung bei 13. Nun eine verbissene Auseinandersetzung. Zunächst noch 16-13, dann aber 18-18, 21-21, 24-24 und nach Carla Kersken Aufschlag (zum 25-24!) Auszeit von Schwelm. Schwelm landet noch einen Netzroller zum 26-26 – dann findet ein verunglückter Moerser Bagger ein „Plätzchen“ im Schwelmer Feld und die etwas kopflosen Gäste danach mit einem weiteren Fehler: 28-26.

Durchmarsch

Im 3. Durchgang Moers dann dominant: deutlich weniger Fehler auf Seiten der Gastgeberinnen, die Gäste weiter mit zu vielen Fehlern ohne  Not. Nach 10-5 marschiert das MSC-Aufgebot zum 13-6 (u.a. mit einer schönen Aufschlagserie von Maya Lenzen), Finja Kösters wieder mit Abstauber in der Mitte (zum 20-9!), aber auch aufmerksam  beim eigenen Angriff. Lenzen punktet noch einmal zum 23-9 ... und wieder ist es ein Angriffsfehler von Schwelm, welcher den Satz beendet. Damit geht die Partie mit 3:0 Sätzen an Moers. Die Trainer hatten sich allerdings im Vorfeld schon auf mindestens vier Sätze geeinigt.

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Sophie Schubert wehrt ab ...

Im 4. Satz  Moers mit 3-0 in Führung und bei 8-7 noch vorne. Laura Woeste schlägt gut auf, Finja Kösters kann „abstauben“. Bei 13-11 kommt Evelyn Tissen für Laura Woeste ins Spiel. Vier Punkte für Schwelm und Trainer Krivec bei 13-15 mit einer Auszeit für sein Team. Die Konzentration bei Moers lässt nach, Schwelm will es noch einmal wissen, baut bei 16-20 die Führung weiter aus und lässt sich den letzten Satzgewinn nicht mehr nehmen.

Deutliche Steigerung

„Unter dem Strich“ Moers deutlich besser als beim Hinspiel in Schwelm – aber durchaus nicht ohne Fehler. Die Annahme – in diesem Falle der Viererriegel – braucht noch pzu oft Korrekturen von Außen. Die Feldabwehr zu oft überrascht und nicht beweglich genug. Dadurch zwischendurch Phasen wo Punkte „liegen bleiben“. Stark zwischendurch die Moerser Aufschläge, einsatzfreudig beide Zuspielerinnen (Woeste, Tissen), Finja Kösters wachsam in der Mitte. Auch die Youngster Maya Lenzen und Sophie Schubert aufmerksam und wirksam – man merkt aber doch noch die fehlende Spielpraxis bei den Jüngsten. Unsicherheiten bei Zuständigkeiten zwischendurch nicht zu übersehen – dies aber auch bei Schwelm der Fall. Die lange Spielpause durch Corona hat bei den jungen Spielerinnen ihre Spuren hinterlassen. Die Partie gegen Schwelm in jedem Falle ein Schritt nach vorn. An den Defiziten lässt sich bis zum Saisonbeginn gut arbeiten.

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Mal sehn was Carla mit dem Aufschlag macht ... denken Paula, Laura und Maya

Stimmen: 

Trainer Carsten Limberg: „Ich kann nicht zufrieden sein – einfach zu viele Fehler gemacht. Einzelne Spielerinnen haben nicht die notwendige Verantwortung übernommen, auch dadurch fehlte es an Sicherheit. Ich hatte heute vornehmlich unsere 2. Zuspielerin im Aufgebot, das bedeutete für den Angriff eine Umstellung, die uns nicht bekommen ist.“

Trainer Günter Krivec: „Ich bin zufrieden – die gezeigte Leistung auf jeden Fall eine Steigerung – und das bei fehlenden Wechseloptionen. Die jungen Spielerinnen haben durchgehalten, die Annahme mit der Viererkette hat sich gelohnt, da waren wir doch stärker, wenn auch zwischendurch nicht alles ok war.  Der Auftritt mit zwei Zuspielerinnen gelingt immer besser und ist eine echte Alternative. Eine Steigerung im Spielfluß erkennbar, aber die lange Coronapause hat im Bereich Abstimmung – vor allem mit unseren jungen Zugängen – Spuren hinterlassen. Wir wollen noch mehr Trainingsspiele vereinbaren.“

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Paula, Finja und Maya mit der Abwehr am Netz ...

Das MSC Aufgebot: Maja Lenzen, Finja Kösters, Carla Kersken, Sophie Schubert, Evelyn Tissen, Paula Tuschhoff, Laura Woeste, Trainer: Günter Krivec

Das Ergebnis: Moerser SC vs. TG Rote Erde Schwelm 3:0,25-15,28-26,25-10, Vierter Satz als „Zugabe“: 17-25

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