Volksbanken Niederrhein

Klarer Sieg beim letzten Auftritt im ENNI

„Adler“ bestätigen den Sieg gegen die Bi-Wo´s aus dem Hinspiel

Große Erleichterung beim MSC Aufgebot nach der 0:3 Abfuhr in Kiel ... und eine gelungene Rehabilitation – wenngleich der stark geschwächte Gegner aus Bitterfeld-Wolfen gehörig „mithalf“. Das MSC Aufgebot hielt die Linie und sorgte für ein klares Ergebnis. Da Kiel jedoch Lindow-Gransee mit 3:1 Sätzen schlagen konnte, bleibt dem MSC wohl nur der dritte Platz in der Endabrechnung.

In der Startaufstellung erstmals wieder seit langer Zeit Jonas Hoppe in der Regie.  Marvin Prolingheuer (D), Lukas Schattenberg/Maxi Ströbl (AA), Veit Bils/Oskar Klingner (MB), André Illmer (L) auf den gewohnten Positionen.

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Augen zum Ball - immer gut. André Illmer und Maxi Ströbl

Wackler im 1. Satz

Durchwachsener Auftakt bei den Gastgebern, die das erste Drittel nur hauchdünn mit 8-7 positiv abschließen konnten. Die ersten drei Punkte hatte Maxi Ströbl geliefert, auch zwei Bi-Wo Aufschlagfehler sowie ein Bi-Wo Angriff ins Aus und eine Netzberührung hatten geholfen. Dann reduziert Bitterfeld-Wolfen seine Fehler, Moers tritt über, beißt sich im Angriff fest. Trainer Rieskamp wechselt nicht, nimmt bei 8-11 eine Auszeit und muss auch noch das 8-12 hinnehmen. Dann aber Bi-Wo Fehler und Prolingheuer-Angriff zum 10-12. Moers holt langsam auf und kann bei 16 egalisieren – nach Ströbl-Ass. Bei 17-16 nach Schattenberg-Soloblock die erste Führung, bei 19-17 die erste Auszeit Bitterfeld-Wolfen, bei 21-18 die 2. Auszeit der Gäste, die aber dann Marvin Prolingheuer nicht daran hindern können, die Punkte 22, 24 und 25 zu machen.

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Die Gasse war zu schmal ...

Schnelle Korrektur

Im 2. Durchgang schnell klare Verhältnisse: Bitterfeld zweimal ins Aus, einmal ins Netz, einmal gegen die Antenne ... dazu noch ein Aufschlagfehler und ein Prolingheuer-Angriff sorgt für die 8-3 Führung. Moers nun dominant – auch aus der Abwehr. Bils und Ströbl punkten, Schattenberg mit einem harten angeschnittenen Sprungaufschlag (Typ Bananenflanke) der nach außen wegdreht zum 13-6. Dann aber falsch verstandene Entschleunigung auf Moerser Seite: einmal ins Aus, ein Abpraller aus der Bi-Wo Abwehr (nach Ströbl-Hammer) fällt auf Moerser Seite zu Boden, Prolingheuer ins Aus, ein Aufschlagfehler folgt und nach einem Mißverständnis in der Annahme nimmt Trainer Hendrik Rieskamp bei 14-12 die längst fällige Auszeit. Ströbl- und Klingner-Angriff sorgen für das 16-14. Dann aber Bi-Wo Fehler und Maxi Ströbl weiter mit Aufschlägen zum 19-14. Felix Orthmann kommt auf´s Feld, Bitterfeld tritt über ... und bei 21-16 kommt Chris Carter auf die Diagonalposition. Carter macht Punkt 22 und zwei Orthmann-Aufschläge sorgen für den Satzgewinn. Zwischendurch noch Bitterfeld im Netz.

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Veit Bils mit Schnellangriff ...

Ruhig weiter

Der dritte Satz dann wie erwartet noch deutlicher: Schattenberg sorgt mit einer Aufschlagserie für eine 5-0 Führung – die Bi-Wo´s bekommen keinen richtigen  Spielaufbau hin, Moers kann abwehren und Prolingheuer kann kontern. Bils serviert mit Ass zum 8-3 – danach weiter mit Ströbl-Aufschlägen (ein Hammeraufschlag dabei, ein Klingner Schattenberg-Block wirkt) zur 12-3 Führung. Bei 0-4 und 3-11 hatte Bitterfeld mit Auszeiten zu stören versucht – aber ohne Wirkung. Bei 14-4 beginnt Trainer Hendrik Rieskamp wieder zu wechseln: Tim Ihde kommt für Bils (und punktet zum 19-7), Chris Carter erneut für Prolingheuer und Luca Wagner rückt für Oskar Klingner ein. Moers entspannt zum 23-14 ... und als Beleg für die nachlassende Lust und Motivation bei den Gästen bringen zwei Bi-Wo-Aufschlagfehler die Punkte 24 und 25 für Moers. 

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Maxi Ströbl setzt sich durch ...

Fazit: Ein ganz ruhiger Nachmittag für das MSC Ensemble beim letzten Saisonauftritt im ENNI Sportpark mit Gästen, denen die Aggressivität aus dem Hinspiel fehlte ... auch weil sie auf ihren starken Zuspieler Martin Krüger sowie einen Diagonalspieler und Mittelblocker verzichten mussten. Krüger war in Bitterfeld die „Seele“ vom Spiel gewesen und hatte den Moerser Block (1. Satz!) vor erhebliche Probleme gestellt. Der MSC eigentlich nie unter Druck – wenn, dann schnelle Korrektur meistens durch Marvin Prolingheuer. Auch Maxi Ströbl im Angriff wirksam. Trainer Hendrik Rieskamp hatte mit erheblichem Feingefühl Jonas Hoppe wieder in die Startsechs beordert und wurde offensichtlich nicht enttäuscht. Angeblich hatten die Trainingsleistungen die Nominierung für die Startsechs gerechtfertigt. Niemals hatte man den Eindruck, dass irgendetwas anbrennen könnte. Nach Nachlässigkeiten schaltete das Team immer einen Gang hoch und regelte was zu regeln war. Vom Gesamtniveau her eher ein – wie man in Fußballerkreisen zu sagen pflegt – „müder Kick“. Selbst die gelegentlichen Freudenausbrüche nach schönen Aktionen etwas gebremst und nicht ganz ernst gemeint.

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Nina Grunenberg aus der D3 nahm die Ehrung vor

Stimmen:

Trainer Hendrik Rieskamp: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden – auch wenn uns der Gegner ungewollt mitgeholfen hat. Wir haben über die gesamte Dauer des Spiels die Kontrolle nicht verloren, haben meistens sicher und konstant gespielt. Es waren gute Reaktionen dabei – auch unser Plan durchzuwechseln konnte realisiert werden.“

Co-Trainer Martin Schattenberg: „Das war ein relativ einfacher Sieg. Der Gegner hat uns mit vielen Fehlern in die Karten gespielt. Ein versöhnlicher Abschluss der Heimserie, auch weil wir unsere Linie gehalten haben und aufmerksam weiter gespielt haben. Wir konnten mit unseren Aufschlägen gut Druck machen – beim Gegner war die Fehlerquote zu hoch – insofern ein logisches Ergebnis für uns.“

Bi-Wo Trainer Jorge Munari: „Wir können sicher besser spielen als das was wir heute gemacht haben. Im ersten Satz war es noch einigermaßen, unsere Aufschläge kamen, wir hatten mehr Qualität im Angriff und haben auch in der Defensive oft das richtige gemacht. Im 2. Satz und später konnten wir das Niveau im Aufschlag nicht halten und wir haben gemerkt, dass wir im Zuspiel auf Martin verzichten mussten. Wir haben zuletzt vier Spiele verloren, dabei zwei Fünfsatzspiele. Das war ok. Heute nicht.“

MVP Marvin Prolingheuer: „Wir haben das souverän gemacht. Nach einer guten Trainingswoche, auch mit den Jungs vom VCO, haben wir das gut hinbekommen. Kompliment an die Mannschaft. Man muss aber auch anerkennen, dass unser Gegner deutlich geschwächt war. Krüger machte den Unterschied.“

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Gut durch die Saison gekommen - Spieler und Helferteam im ENNI

Das MSC Aufgebot: Veit Bils (14), Chris Carter (4), Jonas Hoppe (1), Tim Ihde (5), André Illmer (11), Oskar Klingner (7), Niklas Mülders (10), Felix Orthmann (6), Marvin Prolingheuer (8), Lukas Salimi (9), Lukas Schattenberg (12), Maxi Ströbl (), Trainer: Hendrik Rieskamp, Co-Trainer: Martin Schattenberg, Co-Trainer/Scout: Sven Simon

Das Ergebnis: Moerser SC vs. VC Bitterfeld-Wolfen  3:0,25-21-18-17 in 25,24 und 22 Minuten (1h 11min), MVP Moers - Gold: Marvin Prolingheuer (führt mit sechs Nominierungen die MVP Liste an), MVP Bitterfeld-Wolfen - Silber: Eyk Mischke

Weitere Eindrücke vom Spiel in der Photogalerie

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